Digitale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte: Plattformen verstehen, Risiken einschätzen, Chancen pädagogisch nutzen
Digitale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Online-Communities wie TikTok und Instagram sowie Messenger wie WhatsApp gehören zu den meistgenutzten Angeboten – als Ort für Kommunikation, Zugehörigkeit und Unterhaltung. Gleichzeitig können dort Konflikte, Beschimpfungen oder (sexuelle) Belästigung auftreten. In dieser Fortbildung schauen wir praxisnah auf Dynamiken, Risiken und Schutzfaktoren – und leiten daraus konkrete pädagogische Handlungsoptionen für Schule und außerschulische Arbeit ab.
Auf einen Blick:
- Geeignet für: Grund- und weiterführende Schule; außerschulische Jugend- und Bildungsarbeit
- Format: Fortbildung / Impuls + Praxisanteile + Austausch
- Dauer: 2 Stunden (erweiterbar)
- Durchführung: Präsenz oder online
- Voraussetzungen: keine
- Technikbedarf: Beamer/Display; online: stabile Verbindung

Ziel des Angebotes
Nach der Fortbildung können Sie …
- zentrale Plattformen und Kommunikationsräume von Kindern/Jugendlichen einordnen (Reiz, Funktionen, Dynamiken).
- Risiken realistisch einschätzen (Konflikte, Beschimpfungen, Grenzverletzungen, Belästigung) und Warnsignale erkennen.
- Chancen für Ihre pädagogische Arbeit ableiten (Beziehungsarbeit, Prävention, Projektideen).
- konkrete Handlungsschritte für Alltagssituationen formulieren (Intervention, Gesprächsführung, Regeln/Leitlinien).
Inhalte (Auswahl):
- Plattformen & Nutzung: TikTok/Instagram/WhatsApp – was passiert dort konkret?
- „Warum zieht das so?“: Aufmerksamkeit, Gruppendruck, Zugehörigkeit, Trends
- Risiken im Alltag: Konflikte, Beschimpfungen, Grenzverletzungen, (sexuelle) Belästigung – Einordnung und Schutzfaktoren
- Pädagogische Bezüge: Was heißt das für Schule/Jugendarbeit? Welche Settings eignen sich?
- Praxis-Transfer: Leitfragen, Fallbeispiele, Präventionsimpulse, nächste Schritte im Team
Organisatorisches (FAQ)
Kann die Fortbildung auf eine Zielgruppe fokussiert werden (z. B. Grundschule vs. Sek I)?
Ja. Inhalte und Beispiele werden auf Kontext und Altersgruppe angepasst.
Online oder Präsenz – was ist sinnvoller?
Beides ist möglich. Online eignet sich besonders für Input; Präsenz oft stärker für Austausch und Fallarbeit.
Transfer und Materialien
Sie erhalten (digital) …
- Kurz-Checkliste: Risiken erkennen & angemessen reagieren (Sichern–Melden–Unterstützen)
- Linkliste und weiterführende Informationen
So arbeiten wir
- kompakte Inputs mit Beispielen aus der Lebenswelt
- strukturierter Austausch und Einordnung typischer Fälle
- Transfer in Ihre Praxis: Was ist „morgen“ umsetzbar – im Unterricht/Angebot, im Team, in der Kommunikation mit Eltern?
Ihr Referent

Tom Gudella
Medien- und Sozialpädagoge